Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
2008
Spielfilm Abenteuer
eingefügt von MC_Horn am 22.05.08
Darsteller
Harrison Ford Dr. Henry "Indiana" Jones Jr.
Shia LaBeouf Mutt Williams
Cate Blanchett Irina Spalko
Beschreibung
1957 zu Zeiten des Kalten Krieges: Russische KGB-Soldaten unter der Führung der Agentin Irina Spalko zwingen Indiana Jones auf einem US-Militärgelände eine Kiste mit den Überresten des toten Roswell-Aliens von 1947 auffindig zu machen. Nachdem er die Kiste beschaffen konnte schafft er es auf ein Versuchsgelände zu fliehen und überlebt sogar einen Atombombentest. Daraufhin wird er vom FBI des Hochverrats verdächtigt und er verliert seinen Lehrerposten an der Universität. Da taucht auf einmal ein Junge namens Mutt Williams auf, der berichtet, dass seine Mutter Marion und Indys alter Freund Harold Oxley auf der Suche nach einem sagenumwobenen Kristallschädel im mexikanischen Dschungel spurlos verschwunden sind. Die Legende sagt, dass der Kristallschädel aus einer Goldstadt am Amazonas gestohlen wurde und dass derjeninge, der ihn zurück bringt die Macht über die mystischen Kräfte der Stadt erlangt. Also machen sich Indiana und Mutt, der in Wirklichkeit sein Sohn ist, auf um den Kristallschädel zu finden und Marion und Oxley zu retten. Doch dabei geraten sie in die Fänge von Irina Spalko und ihren KGB-Soldaten, die den Kristallschädel für militärisch-politische Zwecke ausnutzen wollen.
eingefügt von MC_Horn am 22.05.08
Wie es endet …
Spoiler: Aufdecken
Review

Nicht der erhoffte Knaller

Nach fast 20 Jahren Wartezeit sollte dieser Indiana-Jones-Film ein würdiger Abschluss der Reihe werden. Doch stattdessen bringen Steven Spielberg und George Lucas einen Streifen raus, der sich einzig und allein auf den klangvollen Namen des Titelhelden stützt und so die Kinokassen zum Klingeln bringen will. Die Story ist im Wesentlichen zu absurd und fad erzählt und einige der Charaktere wirken einfach überflüssig, wie z. B. Indys Sohn Mutt oder sein Weggefährte Mac, der alle paar Minuten die Seiten wechselt. Ebenso wurden die schauspielerischen Fähigkeiten einer Cate Blanchett total verschenkt indem man ihr die Klischee-Rolle einer biederen russischen Agentin gab mit nervigem Akzent. Dem Drehbuch fehlt es an witzigen, zündenden Dialogen die die Vorgängerfilme so ausgemacht haben. Einzig Harrison Ford rettet diesen Film, da man ihm den Spaß anmerkt diese Rolle seines Lebens noch einmal spielen zu dürfen. Aber auch die ein oder andere Actionsequenz kann sich sehen lassen, doch das reicht einfach nicht aus um mit den anderen drei Teilen mitzuhalten.  Im Großen und Ganzen muss man leider zu dem Schluss kommen, das dies einer der wohl schlechtesten Filme ist, die Spielberg je gedreht hat.
eingefügt von MC_Horn am 22.05.08
Kommentare
  • Johann: Aprilscherz
    Irgendwie – wenn ich mir das Ende so durchlese – lag Herbie mit seinem Aprilscherz („Indie, ich bin dein Vater!“) dann doch gar nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt – bedauerlicherweise …
    am 22.05.08
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